Archiv der Kategorie: Meine Markt-Analysen

Ruhige Feiertage

Sorce byTilia von den Weidenauen – Mittelalt im Mittelalter at https://mittelaltertilia.wordpress.com

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Was macht sie, wenn nichts los ist?

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What to do when there is nothing planned….

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In meiner Heimat stehen die Zeichen auf Sturm! Die 7-Tage Inzidenz hat hier neue Höchstwerte erreicht und ich bin unsagbar traurig, dass es nicht besser wird. Aber auch sehr dankbar, dass wir bisher gesund durch dieses Pandemiejahr gekommen sind. Und damit das so bleibt, halten wir weiterhin die Regeln ein und ich habe mich auf das Fotografieren von Blumen verlegt. Macht auch Spass. Die Mittelalter Events sind ja mal noch in weiter Ferne! Bleibt gesund, Eure Tilia

Still waiting for better days to come when we will be able to go to events, being vaccinated and safe to meet others. Unfortunately in our hometown we are far away from Normal. But! We are healthy, just a little frustrated that statistics are not getting better. As long as necessary we will stay to the rules and hopefully stay safe and sound. And I love to take pictures of the springtime and its flowers at the moment!

Wishing you all the best, yours Tilia

Pulsatilla in Nachbars Vorgarten/at my neighbours‘

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Romantika, Heimbach, 18.09.2020 – Eine romantische Rückkehr ins Marktleben

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Die Organisatoren des Piratenabenteuers in Zülpich und so manch anderer Veranstaltung (Winterhoffs Entertainment) hatten für dieses Septemberwochenende zu einem neuen Konzept nach Heimbach in der Eifel eingeladen. Romantika-quer durch die Epochen, vom 18.-20. September 2020. Da das Wetter hervorragend sein sollte, fuhren wir schon am Donnerstag nach Aachen und genossen einen Urlaubstag mit Zoobesuch, Sightseeingtour und Bikepark am Dreiländereck. Es war kein Problem, dies alles zu Coronabedingungen zu gestalten und auch unser Hotel hatte ein gutes Hygienekonzept.

Freitag ging es dann weiter an den Urftstausee, wo Schatz und ich gemeinsam eine 44,6 km lange Radtour fuhren, die uns die Besonderheiten der Umgebung (geschichtlich und in der Natur) näher brachte. In Heimbach angekommen machten wir uns marktbereit, liefen die paar Meter vom Hotel zum Gelände und waren direkt begeistert von der tollen Location. Am Fusse der Burg Hengebach war an der Rur ein kleines, gemütliches Zeltdorf entstanden, mit einbezogen die Musikbühne der Parkanlage. 5 € Eintritt, Eintragen der Kontaktdaten wegen Corona und das Erhalten einer Münze und eines Armbandes waren erforderlich. Bei Verlassen des Marktes musste die Münze abgegeben werden, so dass die Veranstalter immer einen Überblick hatten, wieviel Personen auf dem Markt anwesend waren. Es gab eine Einbahnstraßenregelung und Desinfektionsmittelstationen (auch an den Ständen). Zu den Klängen der Musik der Joyful Kilians gönnten wir uns Bratwurst, Fritten und Reibeplätzchen. Das Konzertgelände war etwas abgetrennt vom Rest, so dass auch da gut der Überblick gehalten werden konnte, wieviele Besucher dort waren. Die Tische und Bänke standen mit viel Abstand und es waren zum Konzert der wundervollen Band Pyrolysis alle verfügbaren Plätze vergeben. Da die Musiker ohne Gage auftraten, wurde eine „Hutsammlung“ durchgeführt und auch Merch verkauft. Es wurde kalt mit der Dunkelheit, aber die jungen Musiker der niederländischen Band spielten viel Wärme in unsere Herzen. Es tat so gut, endlich wieder live dabei zu sein! Zum ersten Mal in diesem Jahr. Leider erscheint ihre EP erst Anfang Oktober, daher war sie noch nicht zu kaufen. Aber die Songs spielten sie schon!

Gaukler Jeremias, Pyrolysis, Burg Hengebach, das Marktgelände vor der Öffnung (daher wenig Leute zu sehen), Joyful Kilians

Auch der Auftritt von Gaukler Jeremy/Jeremias (Michael Courté) war klasse. Es ist einfach wunderbar, wenn Kinder (in diesem Fall ein kleines Mädchen) so herzlich lachen müssen, dass das ganze Publikum mitlacht. Sowas geht einfach nur, wenn man direkt dabei ist! Hier und da gab es noch ein kleines Schwätzchen mit lange nicht gesehenen Marktbekannten und dann ging es schon wieder ins Hotel. Es war so kalt, damit hatte ich nicht gerechnet und meine Gewandung hielt mich nicht wirklich warm. So verpassten wir leider die Fackelshow mit Flixa Flamme und Jeremias zu Harfenklängen.

FAZIT: Ein kleiner, bunt gemischter Markt mit Freunden und viel Freude, gerne mehr davon. Das Konzept hat mich überzeugt und es hat so gut getan! Schon mal vormerken: es soll einen Charles Dickens Weihnachtsmarkt dort und an der Burg Hengebach noch in diesem Jahr geben. Hoffen wir, dass Corona es zulässt. Es wäre allen zu wünschen!

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Raus aus dem Alltag – mit Abstand ein Genuss! Bad Homburg vor der Höhe, 21. Juli 2020

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Eigentlich wollten wir im Rahmen des Bad Homburger Kultursommers ein schönes Konzert der Folkband Billow Wood geniessen und hatten daher schon früh im Jahr ein Zimmer im Taunus gebucht. Durch Corona kam es aber nicht dazu und die komplette Veranstaltungsreihe wurde abgesagt. Trotzdem hatten wir erst einmal das Hotelzimmer nicht storniert und fuhren nun auch ohne Kulturprogramm in den Taunus, Auf der Hinfahrt legten wir einen Stopp in Braunfels ein, wo wir uns kurz an der großartigen Burg, die 1246 erstmals urkundlich erwähnt wurde, umschauten und ein wenig spazieren gingen. Ein wenig erinnerte mich die Burg an das Elsass und die dortige Hohkönigsburg/ Château du Haut-Koenigsbourg. Komischerweise ist der Ort gar nicht so weit von unserer Heimat entfernt, mir ist aber nie aufgefallen, dass dort ein Mittelaltermarkt oder ähnliches angeboten wurde. Gibt es aber, alleine wenn man auf google Earth schaut, sieht man dort auf den Satellitenbildern aufgebaute Zelte etc. Wir wollten an diesem morgen noch keine Burgführung mitmachen, das werden wir aber sicherlich ein anderes Mal machen, denn die Gemäuer und deren Geschichte interessieren mich schon. Die Burg ist nun wieder für Besucher geöffnet, Führungen werden wohl in kleinen Gruppen angeboten. Für genauere Infos am besten vorher im Internet gucken. Parken kann man unter anderem direkt an der Burg oder gegen Gebühr auf dem Jahnplatz.

Braunfels im Lahn-Dillkreis, 21. / 22.07.2020

Unser Hotel war hervorragend auf Gäste in pandemischen Zeiten vorbereitet, wir fühlten uns direkt bei der Ankunft am Hardtwald dort sicher und sehr wohl. Mein Schatz hatte sich ein paar schöne Strecken zum Radeln ausgeguckt und freute sich auf eine ausgiebige Tour. Währenddessen nutzte ich die Zeit, mir Bad Homburg in Ruhe anzuschauen. Als Kind war ich einmal hier, es fehlen aber die Erinnerungen daran. Ich liess mir viel Zeit zum Fotografieren. Kurpark sowie Schloss und Schlosspark boten so viele herrliche Motive. So kam es dann auch, dass ich am Ende des Tages über 15 km zu Fuss unterwegs gewesen war. Zum Glück bot unser Hotel auch eine kleine Speisekarte an, so dass wir zum Essen nicht wieder auf Tour gehen mussten. Der Garten mit den kleinen Tischen (an denen wir morgens dann auch das Frühstück serviert bekamen) verbreitete so richtig Urlaubsfeeling. Nach einem Flammkuchen, Nudeln und Salat gingen wir noch ein paar Schritte durch den Wald, der an das Hotel grenzte. Ein schöner Tag war es, an dem mein Mann und auch ich viel gesehen haben.

Kurpark Bad Homburg vor der Höhe. Urlaub vor der Haustüre und doch außergewöhnlich.
Bad Homburg vor der Höhe, 21. Juli 2020

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Würzburg, endlich wieder alte Gemäuer und Historisches entdecken, auch ohne Markt, 30. und 31. Mai 2020

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Nach all dem Zuhause-Hocken war es nun endlich möglich, eine Übernachtung in Bayern „für touristische Zwecke“ zu buchen. Unser Großer war während der akuten Corona-Phase nach Würzburg umgezogen und wir konnten ihn nicht besuchen fahren, was mir sehr leid tat. Zu Pfingsten gab es die ersten Lockerungen und wir buchten eine Übernachtung in Lindleinsmühle. Es gab noch ein paar Dinge in der neuen Wohnung zu installieren, danach konnten wir uns aber auf eine ausgiebige Entdeckungsrunde durch die Innenstadt machen. Das Wetter war gut, ebenso die Stimmung! Das Residenzschloss war schnell erreicht und wir staunten sehr über die gepflegten Aussenanlagen. Wunderschöne Blumenbeete, akkurat geschnittene Hecken und Bäume und trotzdem kaum Menschen unterwegs.

Weiter ging es über den Ringpark in Richtung Main. Die Ludwigsbrücke mit den imposanten Löwenskulpturen gab schöne Fotomotive her, es war aber recht voll mit Radlern, Autos und Fußgängern. Wir wollten uns in einem Biergarten stärken, der mit einem tollen Blick über Würzburg lockte, nachdem wir über die Sebastianssteige schon einen anspruchsvollen Treppenaufgang meistern mussten. Den Rückweg wählten wir in Richtung Käppele, wo wir den Kreuzweg bis zu der kleinen Kirche gingen. Weiter ging es durch den Ringpark zurück. Unglaublich, wieviele Kirchtürme man in der Innenstadt Würzburgs ausmachen kann. Überhaupt war ich positiv überrascht von den schönen Häusern und den vielen Weinbergen rundherum.

Würzburg, 30. Mai 2020
Würzburg, 30. Mai 2020

Den Sonntag nutzten wir für einen Spaziergang zur Festung Marienberg. Diesen kann man gut über das schöne ehemalige Landesgartenschau-Gelände am Fuss der Festung machen. Ein hübscher japanischer Garten, ein Rosengarten und vieles mehr lockten nicht nur die Bienen hinaus an die frische Luft. So hatten Hunderte andere auch die gleiche Idee und es war für Corona-Zeiten recht voll auf den Wegen und in der Festung. Turmfalken flogen über dem Innenhof und Fotomotive gab es an jeder Ecke. Burgführungen etc. sind noch nicht gestattet und mit dem Abstand halten nahm es leider auch nicht jeder Besucher so genau. Trotzdem ist dies ein Ort, den ich gerne nocheinmal besuchen möchte. Die Wälle, Zuwege und Festungsmauern erinnerten mich ein wenig an die Ehrenbreitstein bei Koblenz. Wieder unten am Main angekommen ging es über die alte Mainbrücke, wo (viel zu) viele Menschen für ein Glas Wein auf der Brücke verweilten. Wieder zurück durch die Innenstadt und den Ringpark ging es am späten Nachmittag schon wieder nach Hause. Aber wir kommen wieder!

Festung Marienberg, Würzburg, 31.Mai 2020

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Wir wandern auf dem Trödelsteinpfad, unterwegs am 12. Juni 2020

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Der Trödelsteinpfad gehört zu den Premiumwanderwegen und ist eine sogenannte ROTHAARSTEIG-Spur. In Ermangelung von Mittelaltermärkten und auf der Suche nach Ruhe und Orten, an denen man nur wenige Menschen trifft, begaben wir uns an diesem Brücken-Freitag nach Fronleichnam auf die angeblich 10,2 km lange, mittelschwere Wanderung in der Nähe Burbachs im Kreis Siegen-Wittgenstein. Das Wetter war herrlich und die Anreise mit dem Auto etwa 30 min. lang. Wir stellten das Auto in der Nähe des Einstiegs zum Trödelsteinpfad in Wahlbach ab und entschieden, den Rundweg im Uhrzeigersinn zu laufen, was sich als weise Entscheidung entpuppte. Es ging gemütlich an der Buchheller entlang, wo schon die ersten schönen Fotos gemacht werden konnten. Danach ging es recht steil bergauf (wo ich froh war, dass wir das nicht abwärts laufen mussten). Man kam schon ins schnaufen, aber hetzen musste wir uns ja nicht. Es stimmt schon traurig zu sehen, wieviele Bäume dem Borkenkäfer zum Opfer fallen, man hörte auch in der Ferne die Motorsägen. Der Weg ist gut ausgeschildert, bis auf die Stelle an der kleine Straße Richtung Kapelle Eben-Ezer, da waren wir 20 m zu früh auf die breiteren Wege abgebogen, der schmalere Pfad führte aber an der Schautafel am Straßenrand in den Wald. Es macht Spaß, fernab der breiten Weg über Stock und Stein zu wandern. Man sieht mehr und es fühlt sich einfach angenehmer an als auf den breiten, teils geschotterten Wegen zu laufen. Vorbei an der Schutzhütte Buchhellertal und dem Stollen und der Halde dort, geht es immer weiter bergauf, bis man bei den Trödelsteinen ankommt. Auf 613 m ü.N. liegen die Basaltsteine vulkanischen Ursprungs, ein Gipfelkreuz samt Gipfelbuch kann man an der höchstens Stelle bewundern. Ein toller Blick ins Grüne belohnt für das Klettern. Weiter ging es dann ersteinmal auf breiteren Wegen. Eine Umleitung gab es auch, da durch weitreichende Baumfällungen der eigentliche Weg nicht nutzbar war. Aber zu Beginn des „Abstiegs“ konnte man wieder über wunderschöne Waldwege weiterlaufen. Alte knorrige Bäume, das ein oder andere Reh und viel Jung-Vogelgezwitscher bereicherten das Waldbaden. Durch das Naturschutzgebiet Saukaute ging es gemütlich leicht absteigend zurück in Richtung Wahlbach. Nur das letzte Stück kurz vor dem Wohngebiet war dann wieder steil. Interessant war, dass man im Wald immer wieder durch Steinfelder lief, die wie aus dem Nichts auftauchten. Unser Garmin zeigte am Ende 9,7 km, wir waren aber doch recht ‚knülle‘, als wir wieder am Auto waren. Etwa drei Stunden waren wir unterwegs. Es gab einige Wanderer (und sogar Nachbarn) unterwegs, es war aber sehr ruhig und man musste mal nicht an Corona und Vorsichtsmaßnahmen denken…. Es war eine sehr gut ausgeschilderte Tour, die mir richtig gut gefallen hat!

Trödelsteine bei Burbach, 12. Juni 2020

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