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Wenn ein Naturpfad zum Weltende führt, Wanderung am Sonntag, 28. Juni 2020

Sorce byTilia von den Weidenauen – Mittelalt im Mittelalter at https://mittelaltertilia.wordpress.com

Die letzte Wanderung hatte uns gut getan und so wollten wir wieder eine schöne Strecke ausprobieren, die uns im Freundeskreis empfohlen wurde. Wir mussten erst ein gutes Stück mit dem Auto fahren, um dann auf dem Wanderparkplatz Stein-Wingert im Westerwald mit dem Naturpfad Weltende zu starten. Da für den Mittag eine Wetterverschlechterung gemeldet war, starteten wir schon gegen 9 Uhr mit unserer Tour, die über etwa 8 km gehen würde. Kurz vor dem Start bemerkte mein Mann, dass er das Navi/Garmin zu Hause vergessen hatte. Wir konnten aber über das Handy die Seite finden, wo unsere Route beschrieben wurde.

Es ging direkt bergauf, da wir entschieden hatten, die Strecke entgegen der empfohlenen Richtung zu laufen. Da es ja ein Rundweg ist, macht das eigentlich nicht viel aus. Es ging nach einem kurzen Stück an der kleinen Strasse in einen wunderschönen Wald hinein. Eine Hinweistafel beschrieb die dort befindliche keltische Fliehburg. Wir merkten aber dann, dass der Hauptweg, über den wir weiterliefen von unserem Zielweg abkam. Irgendwo mussten wir eine Abzweigung übersehen haben. Also ein Stück des Weges zurück, die Strasse queren und dann entlang der kleinen Strasse Richtung Ahlburg, wo auch noch ein kleiner Wanderparkplatz war. Auf den Wiesen sahen wir einen Feldhasen und ein Reh, auch eine Kuhweide war dort. Vor den Häusern ging es unterhalb der Wiesen rechts zu einer kleinen Brücke über die Nister. Dort liefen wir eine ganze Weile an der Nister zu unserer linken und steilem, felsigen Hang rechts von uns weiter. Vielleicht hätten wir uns den Abstecher durch Flögert zur Helmerother Mühle noch gönnen sollen. Dort führt eine schöne Hängebrücke über die Nister.

Zwischen Wanderparkplatz Stein-Wingert und der Nisterbrücke bei Ahlburg/Flögert. Steht kurz vorm Weltende die Erde schon Kopf?

Wir liefen am Saum der Wiesen, die noch relativ frisch gemäht waren, an der Nister weiter (Vorsicht Bremsen im Anflug), bis wir an die Nister-Steinüberquerung kamen, die direkt zum Weltende führt. An der Böschung wuchsen ein paar Herkulesstauden, die ja schon toll anzusehen, aber GEFÄHRLICH sind! Wir haben die Nister aber nicht wirklich überquert, sondern blieben auf der bisherigen Seite. Hätten wir unser Navi nicht gehabt, hätten wir den Eingang zum Naturpfad nicht wiedergefunden, da er sehr zugewachsen war. Aber mein Schatz bestand darauf, dass es dort weitergehen müsste und er sollte recht behalten. Ein Stückchen weiter ging ein wunderschöner Weg den Berg hinauf und brachte uns zu einer Sitzecke mit Ausblick, wo wir erst einmal Rast machten. Etwa die Hälfte des Weges war nun geschafft. Dort begegneten uns auch zum ersten Mal andere Wanderer.

Am Weltende. Auf den Steinen über die Nister

Nun wurde es spannend. Es ging auf den Westerwaldsteig, der mit einer Warnung versehen war, dass es nun eng und felsig würde. Man solle sich an die Corona-Abstandsregeln halten und auf sicheren Tritt und dementsprechend passendes Schuhwerk achten. Und es wurde klasse. Hoch und runter, teils geführt an Drahtseilen, die in den Fels gespannt waren, mit Alpineisen als Stufen ging es oberhalb des Flusslaufes weiter. Ich bin da ehrlich gesagt noch sehr ungeübt, habe aber alles gemeistert zur Freude meines Mannes, der solche Herausforderungen liebt. Wieder unten angekommen, hatten wir etwa zwei Drittel des Rund-Weges geschafft. Nun ging es noch einmal über die Nister und dann leicht ansteigend durch leider abgestorbene Fichtenwälder und schneller als erwartet zurück zum Wanderparkplatz. Dieser war inzwischen voll geworden und uns kamen auch einige Familien, Wanderer und Spaziergänger entgegen.

7,7 km waren es für uns geworden. Die Idee abschließend zum Kloster Marienthal, das etwa 10 km entfernt ist, zu fahren, um dort einzukehren, ist sicherlich nicht schlecht. Allerdings waren wir zu früh und nach einem kurzen Umschauen dort, sind wir dann nach Hause gefahren, um uns dort eine Mittagspause zu gönnen.

FAZIT: Mir hat diese Strecke sehr gut gefallen, abwechslungsreich, nicht nur erst bergauf, dann wieder runter, sondern alles gut dosiert. Man kann die Tour sehr gut variieren. Die Beschilderung war gut, an manchen Stellen hätte sie besser sein können. Mit Navi aber ohne Probleme erlaufbar. Einige Schautafeln auf dem Weg gaben gute Informationen.

Wenn man nach Naturpfad Weltende im Internet sucht, bekommt man eigentlich gute Infos. Es war gut, dass es nicht matschig war und die Nister nicht zu viel Wasser hatte. Ansonsten könnte es gerade an dem Klettersteigteil und an der Steinquerung schwierig werden. Und vielleicht ein Insektenschutz-Mittel mitnehmen…

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Würzburg, endlich wieder alte Gemäuer und Historisches entdecken, auch ohne Markt, 30. und 31. Mai 2020

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Nach all dem Zuhause-Hocken war es nun endlich möglich, eine Übernachtung in Bayern „für touristische Zwecke“ zu buchen. Unser Großer war während der akuten Corona-Phase nach Würzburg umgezogen und wir konnten ihn nicht besuchen fahren, was mir sehr leid tat. Zu Pfingsten gab es die ersten Lockerungen und wir buchten eine Übernachtung in Lindleinsmühle. Es gab noch ein paar Dinge in der neuen Wohnung zu installieren, danach konnten wir uns aber auf eine ausgiebige Entdeckungsrunde durch die Innenstadt machen. Das Wetter war gut, ebenso die Stimmung! Das Residenzschloss war schnell erreicht und wir staunten sehr über die gepflegten Aussenanlagen. Wunderschöne Blumenbeete, akkurat geschnittene Hecken und Bäume und trotzdem kaum Menschen unterwegs.

Weiter ging es über den Ringpark in Richtung Main. Die Ludwigsbrücke mit den imposanten Löwenskulpturen gab schöne Fotomotive her, es war aber recht voll mit Radlern, Autos und Fußgängern. Wir wollten uns in einem Biergarten stärken, der mit einem tollen Blick über Würzburg lockte, nachdem wir über die Sebastianssteige schon einen anspruchsvollen Treppenaufgang meistern mussten. Den Rückweg wählten wir in Richtung Käppele, wo wir den Kreuzweg bis zu der kleinen Kirche gingen. Weiter ging es durch den Ringpark zurück. Unglaublich, wieviele Kirchtürme man in der Innenstadt Würzburgs ausmachen kann. Überhaupt war ich positiv überrascht von den schönen Häusern und den vielen Weinbergen rundherum.

Würzburg, 30. Mai 2020
Würzburg, 30. Mai 2020

Den Sonntag nutzten wir für einen Spaziergang zur Festung Marienberg. Diesen kann man gut über das schöne ehemalige Landesgartenschau-Gelände am Fuss der Festung machen. Ein hübscher japanischer Garten, ein Rosengarten und vieles mehr lockten nicht nur die Bienen hinaus an die frische Luft. So hatten Hunderte andere auch die gleiche Idee und es war für Corona-Zeiten recht voll auf den Wegen und in der Festung. Turmfalken flogen über dem Innenhof und Fotomotive gab es an jeder Ecke. Burgführungen etc. sind noch nicht gestattet und mit dem Abstand halten nahm es leider auch nicht jeder Besucher so genau. Trotzdem ist dies ein Ort, den ich gerne nocheinmal besuchen möchte. Die Wälle, Zuwege und Festungsmauern erinnerten mich ein wenig an die Ehrenbreitstein bei Koblenz. Wieder unten am Main angekommen ging es über die alte Mainbrücke, wo (viel zu) viele Menschen für ein Glas Wein auf der Brücke verweilten. Wieder zurück durch die Innenstadt und den Ringpark ging es am späten Nachmittag schon wieder nach Hause. Aber wir kommen wieder!

Festung Marienberg, Würzburg, 31.Mai 2020

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Wir wandern auf dem Trödelsteinpfad, unterwegs am 12. Juni 2020

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Der Trödelsteinpfad gehört zu den Premiumwanderwegen und ist eine sogenannte ROTHAARSTEIG-Spur. In Ermangelung von Mittelaltermärkten und auf der Suche nach Ruhe und Orten, an denen man nur wenige Menschen trifft, begaben wir uns an diesem Brücken-Freitag nach Fronleichnam auf die angeblich 10,2 km lange, mittelschwere Wanderung in der Nähe Burbachs im Kreis Siegen-Wittgenstein. Das Wetter war herrlich und die Anreise mit dem Auto etwa 30 min. lang. Wir stellten das Auto in der Nähe des Einstiegs zum Trödelsteinpfad in Wahlbach ab und entschieden, den Rundweg im Uhrzeigersinn zu laufen, was sich als weise Entscheidung entpuppte. Es ging gemütlich an der Buchheller entlang, wo schon die ersten schönen Fotos gemacht werden konnten. Danach ging es recht steil bergauf (wo ich froh war, dass wir das nicht abwärts laufen mussten). Man kam schon ins schnaufen, aber hetzen musste wir uns ja nicht. Es stimmt schon traurig zu sehen, wieviele Bäume dem Borkenkäfer zum Opfer fallen, man hörte auch in der Ferne die Motorsägen. Der Weg ist gut ausgeschildert, bis auf die Stelle an der kleine Straße Richtung Kapelle Eben-Ezer, da waren wir 20 m zu früh auf die breiteren Wege abgebogen, der schmalere Pfad führte aber an der Schautafel am Straßenrand in den Wald. Es macht Spaß, fernab der breiten Weg über Stock und Stein zu wandern. Man sieht mehr und es fühlt sich einfach angenehmer an als auf den breiten, teils geschotterten Wegen zu laufen. Vorbei an der Schutzhütte Buchhellertal und dem Stollen und der Halde dort, geht es immer weiter bergauf, bis man bei den Trödelsteinen ankommt. Auf 613 m ü.N. liegen die Basaltsteine vulkanischen Ursprungs, ein Gipfelkreuz samt Gipfelbuch kann man an der höchstens Stelle bewundern. Ein toller Blick ins Grüne belohnt für das Klettern. Weiter ging es dann ersteinmal auf breiteren Wegen. Eine Umleitung gab es auch, da durch weitreichende Baumfällungen der eigentliche Weg nicht nutzbar war. Aber zu Beginn des „Abstiegs“ konnte man wieder über wunderschöne Waldwege weiterlaufen. Alte knorrige Bäume, das ein oder andere Reh und viel Jung-Vogelgezwitscher bereicherten das Waldbaden. Durch das Naturschutzgebiet Saukaute ging es gemütlich leicht absteigend zurück in Richtung Wahlbach. Nur das letzte Stück kurz vor dem Wohngebiet war dann wieder steil. Interessant war, dass man im Wald immer wieder durch Steinfelder lief, die wie aus dem Nichts auftauchten. Unser Garmin zeigte am Ende 9,7 km, wir waren aber doch recht ‚knülle‘, als wir wieder am Auto waren. Etwa drei Stunden waren wir unterwegs. Es gab einige Wanderer (und sogar Nachbarn) unterwegs, es war aber sehr ruhig und man musste mal nicht an Corona und Vorsichtsmaßnahmen denken…. Es war eine sehr gut ausgeschilderte Tour, die mir richtig gut gefallen hat!

Trödelsteine bei Burbach, 12. Juni 2020

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All die schönen Ostermärkte – nicht in diesem Jahr!

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Es ist kaum zu glauben, was an diesen Osterfeiertagen passiert. Menschen sind krank und kämpfen um ihr Leben, andere trauern. Viele andere wissen nicht, wie es in Zukunft weitergehen soll und wie sie die Zeit ohne Einnahmen überbrücken können. Für mich ist der Besuch der Mittelaltermärkte und MPS Festivals ein Hobby, ich muss nichts ausser meiner Freizeit und Eintrittsgelder/Fahrt- und manchmal Hotelkosten investieren.

Mir tut es leid, dass vielen in der „Szene“ nun das Wasser bis zum Hals steht. Ich hoffe, dass wir uns bald wieder auf den Märkten sehen können und Ihr diese so schwierige Zeit doch irgendwie übersteht und weitermachen könnt, wenn es wieder möglich ist!

Da wirkt der Ostergruss in diesem Jahr ein wenig fehl am Platz, trotzdem wollen wir die Hoffnung nicht verlieren! Und Ostern ist ein Fest der Hoffnung! Ich wünsche allen Gesundheit und Kraft!

Trotzdem ! Bleibt zuversichtlich!

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Aktiver Virus – ausgesetzte Veranstaltungen

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Es ist nicht einfach, die passenden Worte zu finden. Kaum hat man das Gefühl, dass nun der Frühling endlich da ist und die Saison los geht, wird aber auch wirklich alles abgesagt, wo man mit Menschen in Kontakt kommen könnte. Das ist absolut richtig und wichtig, aber bringt viele der freischaffenden Künstler und Händler an ihre Grenzen. Ich wünsche uns allen Gesundheit, Geduld und Hoffnung, dass wir bald wieder ein schönes Miteinander geniessen können!

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2019 – für uns ein schönes Jahr

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Nachdem 2018 uns viel abverlangte, begann auch 2019 erst einmal anstrengend. Mein Fahrradsturz im Februar mit lädiertem Knie erschwerte die Reise nach Hameln. Dort wurden wir aber mit einem wunderbaren Programm und Saisonstart belohnt. Wir haben in diesem Jahr viele schöne Ecken in Deutschland kennengelernt. Ich habe mich für’s Wandern begeistern können und so haben wir nicht nur Märkte erkundet, sondern auch Harz und Schwarzwald erlaufen und die ein oder andere Altstadt besichtigt.

MPS Besuche und das Piratenabenteuer waren absolute Highlights des Jahres.

In der Heimat wurde auch so einiges an Kulturprogramm geboten, wo ich auch einige Fotos gemacht habe.

Wir waren, bis auf einige Blessuren, gesund und haben in diesem Jahr dann doch auftanken können und die freien Wochenenden gut genutzt. Wir hatten Zeit für Familien-Besuche und ich wünsche mir so sehr, dass das kommende Jahr wieder eher unserem 2019 ähnelt.

Ich wünsche allen Gesundheit, Zufriedenheit und alles Gute für das neue Jahrzehnt. Ich danke Euch für’s Lesen und hoffe, dass ich im neuen Jahr wieder einiges zu berichten habe. Die ersten Pläne werden schon geschmiedet…. wir werden sehen…

Kommt alle gut ins neue Jahr! Eure Mittelaltertilia

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Eine schöne Adventszeit!

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Es ist ruhiger geworden und ich bemühe mich, die Hektik der Vorweihnachtszeit nicht an mich heran zu lassen. Die kleineren Märkte reizen mich und ich versuche so auch, die vielen ehrenamtlich gestalteten Märkte zu unterstützen und dort vorbeizuschauen. Daher werde ich den PLWM in Dortmund schweren Herzens nicht besuchen. Mir graut es zu sehr vor den Menschenmassen dort. Es ist aber sicherlich einen Besuch wert, wieder hat das Team um Gisbert Hiller dort gewaltiges geleistet und mit Sicherheit einen tollen Markt aufgebaut. Auch den Burgweihnachtsmarkt in Altena habe ich verpasst, obwohl Ticket to happiness dort auftraten. Dafür waren wir beim Lichterzauber der AWO (dort spielte Ticket to happiness auch) und beim Winterfeuer der Jugendwerkstatt Siegen, was wirklich schön war!

Ich freue mich, wenn die Tage bald wieder länger werden und es wieder heller wird.

Weihnachten wird dieses Jahr anders, aber wir werden es uns schön machen!

Allen eine gute Zeit!

Mal eine Idee, was man mit leeren Metflaschen machen kann. Die Lichterkette ist mit einer Solarzelle im Korken versehen.

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Piraten-Abenteuer Zülpich, Saturday, 24.08.2019, Day 2 at a pirate-festival of freedom and fun

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Raise your glas for Libertalia – lever ton verre à Libertalia

We started early into the day and enjoyed a wonderful breakfast at our hotel. I was really looking forward to the new festival day and my husband drove me to Zülpich again, where I arrived at 11 h . He then drove to Aachen, where he found great trails for his mountain biking tour.

Arriving at the Festival-Area I met some folks from yesterday and talked with them. Some families already took a look around the market, but everything and everyone seemed kind of sleepy at the beginning. On Friday we received three different colored wristbands for each weekend day as ticket to get permanent access to all areas.

The official Beginning of the program started with firing the canons. This was really noisy and it was difficult to take pictures of this one second of fire and explosion. The second time did not work at all and the crew was busy to secure the canon and to make sure that no unexpected explosion could happen.

This morning Captain Jeremy arrived for entertaining on Saturday and Sunday, also Ye banished privateers were all aboard today, after some of them were already seen (and heard) at the jam session that night before.

Captain Jeremy started his wonderful and funny programm with juggling, magic tricks and lots of fun in front of the Stockbrot (yeast bread on sticks) Bakery.

A lot of people came to join his program and enjoyed it very much. In the meantime Magician Robert Blake got arrested by the Marines and got a trial in the Market area. Unfortunately I did not see how this ended….but he was able to make his shows later that morning …..

My next event was listening to MacCabe & Kanaka for a while. At 2 o‘clock Pyrolysis played at the Festungsbühne, this really was one of the highlights! I started trying to organize some folks for a spontaneous dancing circle. Ralf Winterhoff, the headmaster of it all talked to some of the musicians and Laurens and Tim from Pyrolysis, as well as ‚Yuan Cloudheart‘ agreed to make music. I found some of the MPS dancers and two guys from the market who would dance too. We wanted to invite the audience to join us and after a lot of thinking which dances to play (and when) we found a solution to play at 5.30h.

But before the dancing was supposed to take place I was told to see Libertalia at the Lagerwiese-Stage, playing their set unplugged and it was really awesome! The French Band from Toulouse normally has more members, this time only three of their crew plus another female singer with a beautiful voice were invited to play in Zülpich. And so they called themselves Libertalia Castaways this time. At first it was kind of strange for me to hear Pirate folk songs in French language, but with the voices of the Quartermaster and the Gunner (how they call themselves) it was perfect! And a lot of English songs were also found in their setlist (without french accent by the way). As it is a bit difficult to google them, here is the link to their homepage:

http://www.libertalia-legroupe.com

Libertalia Castaways from France

The sun was really hot and I felt kind of dizzy during the afternoon. So I decided not to stay for the night concerts with the Swedish Pirate Armada. That also meant that I wasn‘t going to see the Ye banished privateers this day….they were THE reason for me to go to Zülpich in the first way….

Watching the stunt show of Kvartett was awesome. Then another show of Captain Jeremy followed, where I was able to make some good fotos. And then it was time for dancing. I met with Tim and Laurens from Pyrolysis together with Quentin with his hurdy gurdy. We found two songs to play and dance and we were 6 dancers. Unfortunately there was a soundcheck on the big stage next to the danceplace. It was so hot and we didn’t find any people from the audience to join us. It was really fun, but not that successful as hoped. But I am really thankful to get to know all these great people who joined me!

My husband picked me up and we found a great restaurant nearby where we had a delicious burger. Going back to our hotel in Nideggen, we had an ice-cream to end this special day. It was fantastic to meet all these friendly people from all over Europe and to listen to new bands and music.

Piraten-Abenteuer Zülpich 2019

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Schauinsland ohne Sicht, Freitag, 04.10.2019, auf dem Weg in den verdienten Wochenendurlaub

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Nachdem wir die Nacht in einem Hotel in Freiburg verbracht hatten, fuhr ich mit der S-Bahn in die Stadt zum Shoppen. Schatz wollte eine schöne MTB-Tour machen und so ging der Vormittag sehr schnell vorbei. Wir trafen uns gegen 13 h in einem schönen Café, stärkten uns dort und fuhren weiter zu unserem nächsten Ziel: dem Schauinsland. Sturmtief Lorenzo lieferte uns sehr kräftigen Wind und der Gipfel des Berges blieb leider in den Wolken verschwunden. Es fühlte sich fast an wie an der Nordsee. Gerade mal ein Dutzend Menschen begegnete uns auf dem 2,2 km Rundweg am Aussichtsturm und Skulpturen-Weg. Aber auch der Nebel hatte seinen Reiz und lies alles sehr mystisch wirken. So war unser Aufenthalt trotzdem nur kurz und wir fuhren weiter in Richtung Todtnau. Wir kamen an dem Wanderparkplatz Todtnauer Wasserfälle vobei, die ich eigentlich erst am kommenden Tag erkunden wollte. Da es aber gerade nicht regnete, machten wir auch dort Stopp und liefen das kurze Stück dorthin. Wunderschön rauschte das Wasser die 97 m hohe Wand herunter. Wir liefen einmal rund herum, die nassen Treppen zu laufen war etwas beschwerlich. Zudem machten wir schöne Fotos, bevor wir dann endgültig zum Hotel in Todtnau fuhren. Den Ort hatte ich wegen des Bikeparks am Hasenhorn und der Geniesserpfade gewählt. Bei der Touristen-Information kann man für 2,90€ einen Wanderpass kaufen, den man an verschiedenen Wegen stempeln kann, ab 3 Stempel bekommt man eine Belohnung. Auch auf dem Wasserfallsteig gibt es eine Stempelstelle. Abends gab es leckere Pizza als wunderbaren Ausklang des Tages. Wir gingen einen schönen Fussweg in den Ort, entlang des Wiese-Baches, der auch am Rückweg im Dunkeln kein Problem darstellte.

Schauinsland ohne ins Land schauen

Todtnauer Wasserfall mit Wasser von ganz oben

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Schwarzwald mit dunklen Regenwolken, 05.Oktober 2019

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Mein Mann brachte mich morgens zum Parkplatz Rothaus-Bahn, von wo ich zu den Fahler Wasserfällen wanderte. Ich musste über eine Weide laufen, wo ein Warnschild stand, dass die Mutterkühe mit Kälbern instinktiv aggressiv reagieren könnten und man doch bitte zügig über die Wiese gehen und die Tiere nicht reizen solle. Die Wasserfälle waren schnell erreicht und somit auch der Ausgangspunkt des Wasserfallsteigs. Dieser beginnt noch etwas weiter bergauf, da das Wetter aber nicht gut war, schien mir dieser Startpunkt in Ordnung. Auf den ersten Kilometern war ich völlig alleine unterwegs, somit war das Wandern trotz der Nässe sehr erholsam. Nach ein paar Kilometern kam ich an unserem Hotel vorbei und konnte ein schnelles Päuschen einlegen und einen dicken Regenschauer abwarten. Weiter ging es entlang der Wolfsschlucht in den Ort Todtnau, von dort hinter der Kirche ein Stück entlang des Schöpfungspfades stetig bergauf zu den Todtnauer Wasserfällen. Bis dort verzweigten sich die Wege oft (Besonders hinter der Kirche) und die Beschilderung war teilweise sehr dürftig, dass ich mir so manches Mal nicht sicher war, ob ich noch auf dem richtigen Weg lief. Gerade dachte ich noch, dass meine Regensachen zu trocknen schienen, als es so richtig mit dem Regen losging. Bis ich dann an den Wasserfällen die ganzen Treppen hoch nach Todtnauberg gelaufen war, stand das Wasser in den Schuhen. Auch das Unterstellen mit der Hoffnung, den Schauer abwarten zu können, nützte nichts mehr. Ich hatte Glück und konnte mit der Konus-Gästekarte kostenlos den Bus zurück nach Todtnau nehmen, auf den ich nur 10 min warten musste. Schatz war noch mitten in seiner Biketour und konnte mich nicht abholen. So fuhr ich mit dem Linienbus nach Todtnau und bin von dort die 1,2 km zum Hotel gelaufen. Insgesamt bin ich an diesem Tag etwa 13,5 km gelaufen.

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