Archiv für den Monat: August 2020

Weiter zurück in der Zeit – bei den Römern in der Saalburg, Taunus 22.07.2020

Sorce byTilia von den Weidenauen – Mittelalt im Mittelalter at https://mittelaltertilia.wordpress.com

Nach einer erholsamen Nacht, in der ich sogar eine Eule rufen hörte, stärkten wir uns bei einem reichhaltigen Open Air Hochzeitstags-Frühstück. Da der gestrige Tag schon anstrengend gewesen war und sehr heiße Temperaturen angesagt waren, beschlossen wir, die lange Wanderung bzw. Radtour vom Hessenpark aus zu verkürzen und mit dem Auto zum Feldberg/Taunus zu fahren, um dort eine kleine Strecke zu laufen. Wir waren zeitig los und so war es auch kein Problem, einen schattigen Parkplatz zu finden. Etwa 4 km lang war der Rundweg und wir genossen die schöne Aussicht. Da der Weg teilweise nahe der Strasse entlang ging, sah man erst viele Rennradfahrer, die sich die Strasse hoch quälten. Dann wurden es immer mehr laute Motorräder. Aufgefallen ist uns auch ein BMW-Autofahrer mit Frankfurter Kennzeichen, der mindestens 6 Mal vorbeigefahren kam und auf dem Gipfel Fotos von sich machen liess. Wenn es ein Promi war – ich kannte ihn nicht. Dass es eine Falknerei am Feldberg gibt, wusste ich tatsächlich nicht, da ich mich ja auch nicht auf eine Tour dorthin vorbereitet hatte. (Falkenhof Grosser Feldberg, Eintritt für Erwachsene 5€). Leider hatten wir die Gesichtsmasken im Auto gelassen und hatten jetzt auch nicht so die Musse, dort reinzugehen, da wir ja eigentlich noch mehr Programm hatten. Wird aber sicherlich einmal nachgeholt. Der Blick vom Feldberg, zum Beispiel am Brunhildisfelsen, ist toll. Auch auf der anderen Seite des Berges, wo man die Skyline von Frankfurt und den Frankfurter Flughafen sehen kann. Leider hat auch dort unterhalb 600 m der Borkenkäfer und die Trockenheit viel Kahlschlag verursacht. Der Aussichtsturm am Feldberg war um diese Uhrzeit noch geschlossen.

Weiter ging es für uns zur Saalburg und wegen einer Strassensperrung sind wir einen blöden Umweg gefahren, den uns das Navi angezeigt hatte. So kamen wir am Opel-Zoo vorbei, den ich auch auf der Liste hatte, wo ich mich hätte aufhalten können, wenn mein Schatz geradelt wäre. Hier waren alle Parkplätze voll, und mir wurde bewusst, dass ich in Coronazeiten keine Orte besuchen möchte, die mit Menschenmassen gefüllt sind. Trotzdem gut für den Zoo, dass sie endlich wieder Einkünfte haben! Wir überlegten, wie es wohl an der Saalburg sein würde und beschlossen, nur rein zu gehen, wenn es nicht zu voll ist, den Hessenpark aber später nicht mehr anzusteuern. Wir fanden noch einen kostenlosen Parkplatz, bezahlten 14€ Eintritt und konnten uns in aller Ruhe die römischen Anlagen anschauen. In den Gebäuden musste man Maske tragen, im Aussengelände nicht. Dort begegnete man aber auch nur wenigen Menschen. In den Museumsräumen waren Handdesinfektionsmittel zur Verfügung, es gab Einbahnstraßen-Regelung und Begrenzungen der Personenzahlen in den Räumen. Alles eigentlich sehr vernünftig geregelt. Es lohnt sich, die interessanten Informationen über die Stationierung der Römer und deren Leben im Taunus zu erkunden. Sehr informativ und anschaulich erklärt. Im Restaurantbereich wurde alles sehr ordentlich und hygienisch abgewickelt. Durch das von uns verkürzte Programm waren wir dann schon am späten Nachmittag wieder zuhause, wir haben diese kurze Reise beide wirklich sehr genossen.

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Raus aus dem Alltag – mit Abstand ein Genuss! Bad Homburg vor der Höhe, 21. Juli 2020

Sorce byTilia von den Weidenauen – Mittelalt im Mittelalter at https://mittelaltertilia.wordpress.com

Eigentlich wollten wir im Rahmen des Bad Homburger Kultursommers ein schönes Konzert der Folkband Billow Wood geniessen und hatten daher schon früh im Jahr ein Zimmer im Taunus gebucht. Durch Corona kam es aber nicht dazu und die komplette Veranstaltungsreihe wurde abgesagt. Trotzdem hatten wir erst einmal das Hotelzimmer nicht storniert und fuhren nun auch ohne Kulturprogramm in den Taunus, Auf der Hinfahrt legten wir einen Stopp in Braunfels ein, wo wir uns kurz an der großartigen Burg, die 1246 erstmals urkundlich erwähnt wurde, umschauten und ein wenig spazieren gingen. Ein wenig erinnerte mich die Burg an das Elsass und die dortige Hohkönigsburg/ Château du Haut-Koenigsbourg. Komischerweise ist der Ort gar nicht so weit von unserer Heimat entfernt, mir ist aber nie aufgefallen, dass dort ein Mittelaltermarkt oder ähnliches angeboten wurde. Gibt es aber, alleine wenn man auf google Earth schaut, sieht man dort auf den Satellitenbildern aufgebaute Zelte etc. Wir wollten an diesem morgen noch keine Burgführung mitmachen, das werden wir aber sicherlich ein anderes Mal machen, denn die Gemäuer und deren Geschichte interessieren mich schon. Die Burg ist nun wieder für Besucher geöffnet, Führungen werden wohl in kleinen Gruppen angeboten. Für genauere Infos am besten vorher im Internet gucken. Parken kann man unter anderem direkt an der Burg oder gegen Gebühr auf dem Jahnplatz.

Braunfels im Lahn-Dillkreis, 21. / 22.07.2020

Unser Hotel war hervorragend auf Gäste in pandemischen Zeiten vorbereitet, wir fühlten uns direkt bei der Ankunft am Hardtwald dort sicher und sehr wohl. Mein Schatz hatte sich ein paar schöne Strecken zum Radeln ausgeguckt und freute sich auf eine ausgiebige Tour. Währenddessen nutzte ich die Zeit, mir Bad Homburg in Ruhe anzuschauen. Als Kind war ich einmal hier, es fehlen aber die Erinnerungen daran. Ich liess mir viel Zeit zum Fotografieren. Kurpark sowie Schloss und Schlosspark boten so viele herrliche Motive. So kam es dann auch, dass ich am Ende des Tages über 15 km zu Fuss unterwegs gewesen war. Zum Glück bot unser Hotel auch eine kleine Speisekarte an, so dass wir zum Essen nicht wieder auf Tour gehen mussten. Der Garten mit den kleinen Tischen (an denen wir morgens dann auch das Frühstück serviert bekamen) verbreitete so richtig Urlaubsfeeling. Nach einem Flammkuchen, Nudeln und Salat gingen wir noch ein paar Schritte durch den Wald, der an das Hotel grenzte. Ein schöner Tag war es, an dem mein Mann und auch ich viel gesehen haben.

Kurpark Bad Homburg vor der Höhe. Urlaub vor der Haustüre und doch außergewöhnlich.
Bad Homburg vor der Höhe, 21. Juli 2020

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