Archiv für den Monat: November 2019

28.12.2019 Blutmond Taverne – Erste eigene Tavernen Feier Con der Gebrüder Blutmond

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Orga: Gebrüder blutmond LARP Orga. Ort: Festhalle Steinheim Ottenhausener Str. 17 32839 Steinheim

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Kurzcheck: Dracula (Panini Comics) – Ein Klassiker erwacht zu neuem Leben

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Haltet Weihwasser, Holzpflock und Knoblauch bereit: Der bekannteste Vampir aller Zeiten treibt wieder sein Unwesen. Dracula von Panini Comics ist die in neuem Glanz erstrahlende Komplettsammlung der Graphic Novel zum gleichnamigen Film von Francis Ford Coppola. Begleitet uns auf einen Horrortrip durch das viktorianische London!

Dieser Beitrag wurde von Ralf Rotheimer geschrieben

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Landsknechtskleid – so habe ich mein Schnittmuster gemacht

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Heute stelle ich Dir eines meiner liebsten Kleider vor: mein blaues Landsknechtskleid. Wenn Du dich damit auskennst, wirst du natürlich gleich sehen, dass es alles andere als authentisch ist. Für ein „Probekleid“, um ein passendes Schnittmuster zu konstruieren und herauszufinden, wie das mit den Ärmeln funktioniert, muss es ja kein Wollstoff sein, oder?

Das Kleid ist aus Baumwolle, zum größten Teil mit der Maschine genäht und relativ schmucklos. Es ist sehr bequem, ich kann es ohne Hilfe anziehen und mich frei bewegen.

Leider sind nach langer Zeit jetzt doch ein paar Nähte aufgegangen. Und da es ohnehin (ungebügelt) in meiner Schneiderei zur Reparatur hängt, hab ich die Chance genutzt und ein paar Detailfotos von der Konstruktion geschossen.

Schnittmuster und Konstruktion

Der Schnitt ist an und für sich relativ einfach:

Das Oberteil habe ich nach meinem Grundschnitt von Thursfield – Mittelalterliches Schneidern: Historische Alltagskleidung zwischen 1200 -1500 selbst gemacht (*Affiliate Link) – konstruiert. Es besteht aus vier Teilen und hat keine Abnäher. Wenn man sich einmal den Grundschnitt erstellt hat (den man ja nicht nur für dieses Kleid verwenden kann) ist es wirklich sehr simpel.

Für das nächste Kleid muss ich aber unbedingt die beiden vorderen Kanten verstärken, damit sie glatter liegen. Vielleicht ergibt sich aber das Problem ja auch, wenn ich ein entsprechendes Unterkleid darunter trage?

Die Ärmel sind schon etwas komplizierter in der Konstruktion:

Ich habe hier erst einmal die beiden engen Armteile gemacht, ohne aber die Kanten zu versäubern (also jeweils nur zum Schlauch geschlossen). Dann habe ich meterweise Stoffstreifen hergestellt und sie sehr großzügig zurecht geschnitten.

Während ich das Oberteil und die Arm-Schläuche getragen habe, hat mein Helferlein (in dem Fall meine Mama) Streifen für Streifen festgesteckt, bis wir mit dem Look zufrieden waren.

Dabei ist es wichtig, auch die Beweglichkeit zu testen! Die Streifen gehen am Ellenbogen einmal herum. An der Schulter sind die Streifen nur an 3/4 der Strecke angebracht.

Wahrscheinlich gibt es eine deutlich einfachere Methode, aber die hier funktioniert, das Ergebnis sieht toll aus und ich kann mich uneingeschränkt bewegen. Allerdings glaube ich nicht, dass diese Konstruktion authentisch ist!

Beim Oberteil habe ich übrigens alle Nähte komplett geschlossen und versäubert, bevor ich den Rock angenäht habe.

Der Rock ist das Einfachste an dem ganzen Kleid! Er besteht nämlich nur aus geraden Rockbahnen. Ich habe dreimal die komplette Stoffbreite verwendet und als „Einstieg“ die vordere Naht einfach ein Stück offen gelassen.

Wie schon gesagt, wird auch der Rock komplett versäubert, bevor die „Hochzeit“ zwischen Oberteil und Rock geschehen kann.

Dazu musst Du die obere Kante gleichmäßig reihen. Da kann man sich jetzt einfach Punkte aufmalen oder man bringt ein Stück Hansl an.

Sobald Du alles gleichmäßig gereiht hast (am besten zwei Reihfäden im Abstand von ca. 1 cm), bringst Du den Rock auf die passende Weite…. und nähst alles per Hand an.

Dabei aber immer nur die äußere Falte greifen. Die innen liegenden Falten geben dem ganzen Rock dann etwas mehr Volumen, fast wie ein kleiner Weiberspeck.

Anfangs hatte ich Angst, dass man durch den Rockschlitz unanständige Einblicke auf das Unterkleid erhaschen kann, bei der Fülle an Stoff ist das bis jetzt aber noch nicht vorgekommen. Weder beim Sitzen, Flanieren, Tanzen oder dem sehr undamenhaften Rennen.

Dafür habe ich allerdings auf Mittelaltermärkten mir meine Rokoko-Taschen unter dem Kleid umgebunden und kann durch den Schlitz bequem an den ganzen OT-Kram (Geldbeutel, Handy, Autoschlüssel, Schnuller…) kommen. Und nein, auch bei dieser Aktion gibt es keine unanständigen Einblicke! Sehr praktisch also, so ein Schlitz.

Hemd, Unterrock und doofer Hut

Mittlerweile ist auch noch eine Bundhaube aus handgewebtem feinen Leinen samt Schleier dazu gekommen (wovon ich leider aktuell kein Foto habe) und ich trage zusätzlich einen Unterrock, da man beim Tanzen schließlich kein Bein sehen soll! Der Unterrock wird aber bald durch ein anständiges Unterkleid ersetzt!

Von der Chemise habe ich kein Foto und werde auch keines machen. Sie ist einfach ein lieblos zusammengenähtes Provisorium mit überlangen weiten Ärmeln, die man dann am Ellenbogen und der Schulter hübsch herauszupft.

Trotzdem: so sehr ich das Kleid auch liebe, ich finde, ihm fehlt der Charakter. (Im wahrsten Sinne des Wortes, ich habe nämlich keinen Charakter, dem das Kleid „gehört“, und trage es nur aus Verlegenheit ab und zu mit meiner Zofe.) Es wirkt irgenwie leer… es fehlt das „Gebamsel“!

Hast Du vielleicht eine Idee, wie das Gesamtbild stimmig werden kann?
Oder bist Du eher der Meinung, das ist und bleibt ein Probekleid, Gebamsel kann man dann an das echte dran machen?
Schreib es mir in den Kommentaren!

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