Archiv für den Monat: September 2006

Tag der offenen Tür

Das Kinder- und Jugendzentrum „Holzwurm“, Boxberg veranstaltet einen Tag der offenen Tür anlässlich des Gemeindefestes der Evang. Boxberggemeinde. Am Sonntag, den1. Oktober wird in der Zeit von 12 -16 Uhr das Jugendzentrum einladen zu einem Programm für Kinder und Jugendliche. Ab 12 Uhr wird ein Kinderflohmarkt für Kinder bis 11 Jahre veranstaltet (nur Verkauf von Spielsachen). Außerdem gibt es viele Spielangebote, Kinderschminken und einen Rennsimulator. Ab 13 Uhr zeigt die Kreativtanzgruppe ihr Können und läd zum Mittanzen ein. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen.

Sommerferienprogramm / Kinderfreizeit 2006

Von Taka-Tuka Land bis nach Japan…

Gleich in der ersten Ferienwoche ging es auf große Fahrt. 25 Kinder sind zwischen Villa Kunterbunt und Taka Tuka Insel eingetaucht und haben rund um das Thema Pippi Langstrumpf viel Spaß gehabt.

Die 6-12jährigen Kinder waren trotz verregnetem Wetter begeistert dabei. Mitten im Wald wurde bei Lagerfeuer, Nachtwanderung und Schatzsuche das Piratenleben lebendig. Außerdem entstanden viele kleine Pippis und so wurde am Schluss ein wunderschönes Abschlussfest gefeiert.

So viel uns allen nach einer Woche der Abschied schwer und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Für die Daheimgebliebenen bot auch in diesem Jahr wieder der „Holzwurm” einiges an. Es gab Spielenachmittage und kleinere Ausflüge, z. B. in den Zirkus Roncalli. In der letzten Ferienwoche konnten Kinder bei einem Selbstbehauptungskurs den „Ehrenkodex der japanischen Samurai-Ritter” kennenlernen und spielerisch waffenlose Selbstverteidigungstechniken mit viel Spaß und Fairness ausprobieren.

{gallery Kinderfreizeit_2006}

Stadtteilkonzert: Wenn Bach und Clapton ein Stelldichein haben..

Dann kann es sich nur das jährliche Stadtteilkonzert des Stadtteilvereins Heidelberg-Boxberg mit dem Orchesterverein Heidelberg-Handschuhsheim handeln. Den Übergang von J. S. Bach zu Jesus Christ Superstar, dem Musical, dass durch die Art der Darstellung biblischer Inhalte bei seiner Uraufführung Proteststürme und Skandale auslöste, gelingt dem Orchesterverein mit Leichtigkeit. Simone Brox und Tina Häfner gelingt es immer wieder mit Hintergrundinformationen, dem Publikum das dargebotene Programm näher zu bringen und die Werke in einen unerwarteten Zusammenhang zu stellen. Wer denkt etwa daran, dass der Walzer, der im 18 Jahrhundert in Bayern und Österreich entstand, ähnlich wie das Musical Jesus Christ Superstar in seiner Zeit ein Skandaltanz war – führte er doch durch seine enge, schnelle Tanzweise zu einer ungesunden Überhitzung der Tänzer. Aber dem Siegeszug des Tanzes tat diese ansticht zeitgenössischer Ärzte keinen Abbruch auch heute ist der Walzer noch immer der repräsentativste Tanz.

Erinnerungen an die Jahre des deutschen Wirtschaftswunders und die damit verbundene Italienreiselust weckte das Italian Festival mit Melodien Gerhard Winklers. Mit Melodien des eines der besten Gitarristen der Rockmusik – spielte der Orchesterverein unter dem Titel „The Cream of Eric Clapton“. Natürlich fehlte nicht der bekannte Titel „Tears of heaven“ mit dem Clapton den frühen Tod seines Sohnes zu verarbeiten suchte.

Stets mit einem Blick auf die helle Seite des Lebens – egal ob es gerade bergauf oder mal bergab geht, zu bewahren empfahl sich mit „Always look on the bright side of life“. „Sometime stupid“ einst von Frank Sinatra im Duett mit seiner Tochter Nancy gesungen, zählte zu einem der größten Welterfolge des Schauspielers und Sängers. Ähnlich erfolgreich ist eine deutsche Band aus Pforzheim, die insbesondere auch Menschen in Fernost zu ihren Fans rechnen kann. Die Gruppe Fouls garden landete mit Lemon tree 1996 ihren größten Hit. Mit einem musikalisch Portrait Andrew Lloyd Webbers endete das Konzert, das das Publikum in der vollbesetzten Waldparkhalle zu standing ovations veranlasste.

Die Zugabe – Das Badnerland- vereinte das sangeskräftige Publikum mit den Musikern in einem fröhlichen Abschied. (pt)

“Sicherheid” in Heidelberg – Der Verein Sicheres Heidelberg stellt sich vor

Seit 1999 unterstützt der Verein Sicheres Heidelberg e.V. die präventive Arbeit in Heidelberg. Er spielt mittlerweile eine wichtige Rolle in der kommunalen Kriminalprävention und fungiert als Bindeglied zwischen allen, die sich mit ihren Bemühungen um eine sichere und attraktive Stadt kümmern.

Der Verein ist mit über 140 Mitgliedern seit langem den Kinderschuhen entwachsen und in Sachen Kriminalprävention neben der Polizeidirektion und der Stadt Heidelberg als Ansprechpartner eine feste Größe.

Seit der Vereinsgründung wurden bis heute gefördert und unterstützt:

  • 65 Vorstellungen des Marionettentheaters Troll Toll für Grundschüler und Kindergartenkinder zu den Themen Gewalt, Eigentum, Toleranz
  • 65 Kino-Seminare für SchülerInnen zur Erhöhung der Medienkompetenz begleitet durch kompetente Medienpädagogen und Jugendsachbearbeitern der Polizei
  • 34 Präventionsveranstaltungen und ein Theaterstück für Seniorinnen und Senioren zu den Themen Diebstahl, Betrug und Wohnungseinbruch zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger
  • 5 über regionale Grenzen hinaus beachtete Fachtagungen für Akteure in der Prävention zu den Themen Rechtsextremismus, Islamismus, Jugend, Kinderrechte und Spätaussiedler
  • Erstausstattung des Internetcafés des Jugendzentrums „Holzwurm“
  • Regelmäßige Unterstützung der Jugend-Kulturen-Feste der Stadtteile Boxberg und Emmertsgrund

Daneben ist der Verein Sicheres Heidelberg e.V. ständig präsent in der Unterstützung von niederschwelligen Sportprojekten für Kinder- und Jugendliche. So wurde eine mobile Kletterwand für Aktivitäten in der Sucht- und Gewaltprävention angeschafft, das Vorzeigemodell für ein SOS-Handy Projekt eingeführt, eine in Deutschland einmalige Struktur für ein Schulkino zur Verbesserung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen geschaffen und in Sachen Opferschutz mit zwei Projekten Aktivitäten entwickelt, die ihresgleichen suchen.

SicherHeid e.V. ist auch gern gesehenes Mitglied in verschiedenen Arbeitskreisen, wie z.B. Sicherheit im Neuenheimer Feld und –ganz aktuell- im Kuratorium des neu gegründeten Heidelberger Jugendfonds.

Dies alles stellt nur einen Ausschnitt aus der Vereinsarbeit dar, die ohne Stadtverwaltung, Polizeidirektion und den Partnern in Kommunale Kriminalprävention Rhein-Neckar e.V. in dieser Art nicht möglich wäre.

Die Unterstützung der vielfältigen Projekte erfordert einen erheblichen finanziellen Aufwand. In den letzten fünf Jahren wurden ca. 65.000 Euro an Projektfördermitteln ausgegeben. Nicht mitgerechnet sind hierbei weit über 10.000 Euro an Bußgeldzuweisungen, die im Heidelberger Opferfonds verwaltet und zweckgebunden an Opfer von Straftaten ausbezahlt wurden.

Jeder kann mithelfen und den Verein Sicheres Heidelberg bei der Förderung kriminalpräventiver Projekte – vom Kindergartenprojekt bis zum Seniorenvortrag – mit einer Geldspende unterstützen und damit ein funktionierendes Netzwerk für ein sicheres Heidelberg mitgestalten.

Das Spendenkonto lautet: Sicheres Heidelberg e.V., Konto 95001 bei der Sparkasse Heidelberg, BLZ 672 500 20.

Wer sich über die Arbeit des Vereins informieren möchte, kann dies im Internet unter www.sicherheid.de tun.

Telefonische Auskünfte erteilt Geschäftsführer Reiner Greulich unter Tel. 06221/618161. (RG/IS)

Neue Homepage für Arbeitslose

„Manna“, ein Projekt für Arbeitslose und Arbeitssuchende der Kappellengemeinde Heidelberg, hat auf seiner neuen Homepage eine umfangreiche kommentierte Linkliste für Arbeitslose in der Region. Über 130 Links findet man zu regionalen und überregionalen Internet-Angeboten für Arbeitslose: Freizeitgestaltung, Beratungsangebote, Wohnungsmärkte und zahlreiche Praktika- und Jobbörsen. Eine davon ist die neue Website der Europäischen Kommission, die allein über 700000 Stellen im In- und Ausland bietet. Die Auswahl der Berufe reicht vom „leitenden Verwaltungsbediensteten“ bis zum „Hilfsarbeiter im Transportwesen“. Die Internetseite wird gut besucht. Manna-Homepage: www.manna-hd.de.

Die Öffnungszeiten des Manna-Cafés in der Plöck 43 sind jeden Donnerstag – Samstag 10-12.30 Uhr.

Informationsquelle versiegt!

Seit dem 1. September gibt es den EMBOCK nicht mehr. Die seit Februar 2001 bestehende Internetseite mit aktuellen Information und Unterhaltung für die Stadtteile Boxberg und Emmertsgrund und Umgebung wurde aufgrund von Mitarbeitermangel leider eingestellt. Günter Heyde, als Gründer und oft alleiniger Streiter hat 3 ½ Jahre Neues und Interessantes aus den Stadtteilen zusammengetragen und sich intensiv um die regelmäßige Aktualisierung gekümmert. Ob jung, ob alt, ob Schüler, Student, Hausfrau, Stadtrat oder Bürgermeister – jeder, der über die Stadtteile informiert sein wollte schaute mal auf der Internetseite vorbei. Jederzeit übersichtlich, überparteilich und aktuell war das Angebot, auf welches man dort zugreifen konnte. Es ist schade, dass so eine gute Arbeit zu Ende gegangen ist. (IS)

Deutschkurse beim Internationalen Bund (IB)

Der Internationale Bund, Bildungszentrum Heidelberg bietet seit drei Jahren im Auftrag von Stadt, Land und Bund Deutschsprachkurse für zugewanderte Bürger an. Im Jahr 2004 wurden auf dem Emmertsgrund, im Forum 5 bzw. in der Emmertsgrundpassage 22 zwei Anfängerkurse mit jeweils 200 Stunden erfolgreich durchgeführt. In angenehmer Atmosphäre hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich Deutschkenntnisse anzueignen bzw. ihre vorhandenen Deutschkenntnisse zu verbessern. Auch im Jahr 2005 werden wir – insbesondere für neu zugewanderte Migranten – Sprachkurse anbieten. Geplant sind neben Intensivsprachkursen für Anfänger und Fortgeschrittene in den Vormittagsstunden auch Abendsprachkurse. Die Teilnehmer müssen älter als 16 Jahre sein und einen dauerhaften Aufenthalt haben. Teilnehmer, die Arbeitslosengeld II (früher Sozialhilfe) beziehen, können auf Antrag von den Kurskosten befreit werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Internationalen Bund, Frau Gabi Bornhoffer. Wir stehen für weitere Informationen unter der Telefonnummer: 06221-780523 gerne zur Verfügung.

Der Stadtteilverein Boxberg hat einen neuen Vorstand

Der Stadtteilverein Boxberg traf sich zur Mitgliederversammlung, zu der alle zwei Jahre eingeladen wird. Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder berichtete der 1. Vorsitzende Ernst Schwemmer über die Aktivitäten und Projekte der letzten beiden Jahre. Veranstaltungen wie Stadtteilputzaktion, Stadtteilkonzert, Martinszug und Seniorenherbst wurden regelmäßig organisiert. Weitere Themenschwerpunkte waren das Parken an der Waldparkschule, im Bereich der Hotelfachschule und Kindergarten St. Paul. Im Juni 2003 legte man Protest ein gegen die Schließung des Bürgeramtes im Stadtteil Boxberg, die ohne jegliche Vorankündigung erfolgte. Seitdem muss die Boxberger Bevölkerung zum Bürgeramt in den Nachbarstadtteil Emmertsgrund, zu dem keine direkte Busanbindung besteht. Zum Erhalt der Busverbindung zum Bismarckplatz, Linie 29, hat der Stadtteilverein mit der Unterstützung einiger engagierte Boxberger im Stadtteil 2500 Unterschriften gesammelt. Ernst Schwemmer betonte die Bedeutung dieser Zahl, denn auf dem Boxberg leben etwa 4000 Menschen. Er bedauerte, dass die öffentliche Übergabe in einer Sitzung des Gemeinderates an die Oberbürgermeisterin in keiner Berichterstattung der Presse erwähnt wurde.

Mit den Auslichtungsmaßnahmen im Stadtteil befasste sich der Stadtteilverein Boxberg über die gesamten zwei Jahre immer wieder. Schließlich war seitens des Vereins immer eine ausgewogene und angemessene Auslichtung des Baumbestandes angestrebt worden. So ist es in diesem Jahr gelungen mit Unterstützung von Umweltbürgermeister Dr. Würzner viele Bäume vor dem Fällen zu bewahren.

Nach dem Bericht des Schatzmeisters und der Revisoren wurde der Vorstand entlastet. Als neuer Vorstand wurden gewählt Petra Töpper als 1. Vorsitzende, Silvia Kießer und Herbert Heger als ihre Stellvertreter, Ingo Smolka als Schriftführer und Rudi Pohl als Schatzmeister.

Ernst Schwemmer der seit 30 Jahren 1. Vorsitzender des Vereines war und die Geschicke des Stadtteils stets ruhig und besonnen lenkte, wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Adelheid Schwemmer wurde für ihre jahrzehntelange Mitarbeit zum Ehrenmitglied gekürt.

JUBA – Jugendliche erstellen Websites barrierefrei

In Zusammenarbeit mit dem Haus der Jugend startet WEB for ALL (im VbI e.V.)am 24. Januar 2006 das Projekt „JUBA: Jugendliche erstellen ihre Webseite barrierefrei“. Die Jugendlichen gestalten in einer kleinen Gruppe gemeinsam eine Internetseite. In „JUBA“ lernen junge Webgestalter, auf welche Hindernisse behinderte und körperlich eingeschränkte Menschen im Internet stoßen. Welchen Schwerpunkt ihr Webauftritt haben soll, bestimmen die Jugendlichen selbst. Möglich wäre zum Beispiel eine Website, die über Angebote in Heidelberg aus der Perspektive von Jugendlichen berichtet. Das Projekt richtet sich an behinderte und nicht-behinderte Webfans ab 14 Jahren mit oder ohne Vorkenntnisse in HTML. Willkommen sind auch Jugendliche, die am Schreiben von Texten für das Web oder an der grafischen Gestaltung interessiert sind.

Die Teilnahme ist kostenlos, denn das Jugendprojekt wird durch das regionale Förderprogrammder SAP AG unterstützt. Von der Jury unter Vorsitz von SAP-Vorstandsmitglied Claus Heinrich wurden 12 Projekte, die Kinder und Jugendliche fördern, ausgewählt. Das JUBA-Projekt von WEB for ALL stufte die Jury als förderwürdig ein, weil junge Webgestalter hier lernen, eine Website zu gestalten, und gleichzeitig für die Probleme von behinderten Menschen bei der Nutzung des Internets sensibilisiert werden.

Die Jugendlichen lernen in zehn Schulungsterminen, wie sie Websites barrierefrei gestalten können:

  • Einführung zur Barrierefreiheit im Internet; eine blinde Nutzerin zeigt hier, wie sie sich im Internet bewegt
  • Einführung in die Web-Gestaltung
  • Barrierefreie Navigation und Nutzerführung
  • Barrierefreie Web-Gestaltung
  • Besprechung von Entwürfen der Jugendlichen
  • Einführung in HTML
  • Barrierefreie Texte und Strukturen
  • Barrierefreie Bilder und Tabellen
  • Testen: Wir schauen die fertige Website mit verschiedenen Tools an und lassen eine blinde Nutzerin die neue Seite vorlesen
  • Vorstellung der Website

Die Website wird im Haus der Jugend, Römerstraße 87 in Heidelberg von17–19 Uhrerstellt. Unterstützung erhalten die Jugendlichen nicht nurwährend der Schulungstermine. Telefonisch oder auch per E-Mail steht WEBfor ALL tagsüber von Montag bis Freitag zur Verfügung. Das erste Treffen ist am 24. Januar 2006.

Jugendliche können sich telefonisch bei WEB for ALL (0 62 21)97 03 12 oder beim Haus der Jugend (0 62 21) 60 29 26 anmelden. Kontaktkönnen sie auch per E-Mail aufnehmen über kontakt@webforall.info oder hausderjugend@heidelberg.de.